Freitag, 17. November 2006, 20 Uhr
Lesesaal der Stadtbücherei Erlangen, Marktplatz 1
Türkische Frauen in Deutschland und in der Türkei, eine autobiografische
Skizze mit Autorenlesung
Vortrag von
Prof. Dr. Zehra İpşiroğlu
Universität
Duisburg-Essen
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Auch wenn
Frauen in der Türkei mit der Gründung der türkischen Republik sehr
viele Rechte eingeräumt werden, hat der Modernisierungsprozess die
Verbreitung vieler traditioneller Verhaltensmuster, darunter auch die
patriarchalische Familienstruktur nicht in allen sozialen Schichten
abbauen können. So gibt es eine starke Diskrepanz zwischen der
Stellung der Frau in den Agrargebieten in Anatolien und in den
Großstädten.
In ihrem
Vortrag will Prof. İpşiroğlu versuchen die Heterogenität dieses
Problems darzustellen. Dabei bezieht sie sich auf ihre langjährigen
eigenen Beobachtungen und Erfahrungen in den beiden Ländern, die sie
erstens in ihrem in Istanbul erschienenen Essayroman “Spuren“ (Izler)
verarbeitet hat, zweitens in zwei von ihr neu erschienenen
Reportagebüchern, in denen dieses Problem vielschichtig aufgegriffen
wird.
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